Fort
Das aus dem 13. Jhdt. stammende Hafenfort wurde von den Lusignanern erbaut. Später verstärkten die Venezianer die Anlage, ehe die Türken das Fort nach 1571 ausbauten und zeitweise als Salzspeicher nutzten.Vom Fort hat man einen schönen Überblick über Paphos. Dem abendlichen Spaziergang dient das Fort oftmals als Ziel. Eines der markantesten Gebäude von Paphos.

Mosaike
Die derzeit zu besichtigenden 3 Mosaikhäuser sind wahrscheinlich die schönsten Zeugnisse der Vergangenheit. Ein großer Teil der Mosaike wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Archäologen haben die Häuser jeweils nach einer auf den Mosaiken dominierenden Person benannt.
*Das Haus des Dionysos
*Das Haus des Aion
*Das Haus des Theseus

Odeon
Das römische Odeon stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus und liegt am Osthang der alten Akropolis, auf der heute der Leuchtturm steht. Es wurde in den Jahren 1974/75 ausgegraben. In den vergangenen Jahren hat man das Odeon restauriert. Im Sommer werden hier antike griechische Stücke aufgeführt. Auf den 12 Sitzreihen finden heute 1200 Zuschauer Platz (früher ca. 3000 Zuschauer). Direkt vor dem Odeon befinden sich Reste der Agora, in der Antike eine Art Marktplatz (einige Fundamente und auf dem Boden liegende Granitsäulen). Neben dem Odeon befand sich das Asklepeion, das Einzige auf Zypern. Hier wurde dem Gott der Heilkunst, dem Asklepeios, gehuldigt.
Saranta Kolones
Die stark zerstörte Burg steht oberhalb des Hafens. Ihr Name bedeutet '40 Säulen', da man zu ihrem Bau 40 Granitsäulen vom benachbarten Forum wiederbenutzte. Sie wurden als Mauerstützen, als Türschwellen und als Barrieren der Futterkrippen in den Pferdeställen verwendet. Die Burg wurde im Jahre 1192, gleich nach der Besitzergreifung der Insel durch die Kreuzritter, erbaut. Doch 30 Jahre später im Jahre 1222 wurde sie bei einem Erdbeben zerstört.
Basilika und Paulus-Säule
Die Kirche Agia Kyriaki wurde im 13. Jhdt. im byzantinischem Stil auf den Überresten einer frühchristlichen Basilika aus den 4. Jahrhundert erbaut. Von der Basilika sind nur noch Mosaikböden und Granitsäulen erhalten.
Am Westeingang der Kirche befindet sich die Paulus-Säule. An dieser Säule soll der Apostel Paulus angebunden worden sein und 39 Peitschenhiebe erhalten haben.
Königsgräber
Die Nekropole (archäologisch: außerhalb von Siedlungen liegende antike Friedhöfe) liegt ca. 1300 Meter nördlich der damaligen Stadtmauer. Hier wurden die Toten vom 3. Jahrhundert vor Christus bis zum 3. Jahrhundert nach Christus bestattet. Den Christen dienten sie als Katakomben. Im Mittelalter wurden sie zum Teil baulich verändert, da sie teilweise bewohnt wurden. In der römischen Zeit wurden die Grabbeigaben geraubt. Die Bezeichnung Königsgräber ist falsch, da hier keine Könige bestattet wurden, sondern die ptolemäischen Statthalter und deren Familien.

Agia Solomoni-Katakombe
Von einem Innenhof führen Stufen zu den unterirdischen Höhlen. Im 9. Jahrhundert wurde die Katakombe in eine christliche Kapelle umgewandelt, im 12. Jahrhundert wurde sie mit Fresken ausgeschmückt. Diese sind jetzt teilweise beschädigt. Am Eingang zu der Katakombe steht ein Baum an dem Tücher angebunden sind. Dieser Brauch soll in der Kapelle gesprochene Gebete in der Wirksamkeit steigern.
Panayia Theoskepasti
Die Kirche ist auf einem Felsen erbaut. Theoskepasti heißt übersetzt 'von Gott bedeckt'. Nach der Überlieferung schickte Gott einen Nebel, der die Kirche bei einem Araberüberfall überzog und somit für die Angreifer unsichtbar machte. Die heutige Kirche wurde im Jahre 1923 erbaut. Wegen der Innenarchitektur und der Ikonen lohnt ein Blick ins Innere der Kirche.
Byzantinisches Museum
Das Museum befindet sich in der 25th March Street hinter den öffentlichen Gärten. Hier werden Gegenstände aus der byzantinischen Epoche, wie Ikonen und Holzschnitte gezeigt.
Paphos District Museum
Das Museum zeigt Stücke, die im gesamten Paphosgebiet gefunden wurden. Die Gegenstände stammen aus der neolithischen Epoche, der Bronzezeit, den hellenistischen, römischen und byzantinischen Epochen.
Das Museum befindet sich am oberen Ende der Leoforos George Grivas Dhigheni.
Ethnographisches Museum
Hier ist eine interessante Privatsammlung von Gegenständen aus der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart zu besichtigen.Das Museum befindet sich in der Exo Vrissi Street 1 nahe dem Bischöflichen Palast.
Agia Paraskevi-Kirche Yeroskipos
Die aus dem 10. Jahrhundert stammende Agia Paraskevi-Kirche ist eine der interessantesten byzantinischen Kirchen der Insel. Die 5 Kuppeln der Basilika bilden ein Kreuz. Die Wandmalereien im Inneren stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Kloster Agios Neofytos
Das Kloster wurde Ende des 12. Jahrhunderts von dem Eremiten und Schriftsteller Neofytos gegründet. Die von ihm aus dem Berg gehauene Einsiedelei enthält einige schöne byzantinische Fresken aus dem 12-15. Jahrhundert.
Bäder der Aphrodite und Akamas-Halbinsel
Der Legende zufolge pflegte Aphrodite in der von einem uralten Feigenbaum überschatteten Grotte zu baden. Wenn man in dem Wasser badet soll man ewige Jugend erlangen. Das Baden ist dort jedoch verboten.
Die Akamas-Halbinsel
Die Akamas-Halbinsel ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Die Region enthält eine Anzahl von zerklüfteten, spektakulären Schluchten und Felsformationen. Hier finden viele Zugvögel Schutz.
An den gesperrten Stränden befinden sich Brutplätze der Seeschildkröten. Und die reichhaltige Flora enthält viele seltene und endemische Pflanzen, im Frühjahr ein wahrer Blütenteppich. Eine wirklich atemberaubende Landschaft, die bei Sonnenschein erst richtig wirkt.
Latchi
Westlich von Polis liegt zwischen weiten Stränden der kleine Urlaubsort Latchi. Rund um den reizvollen Hafen befinden sich viele Fischtavernen, die bekannt sind für ihre frischen Fischspezialitäten. Von hier aus kann man sich mit dem Boot zu den einsamen Sandbuchten der Akamas-Halbinsel fahren lassen.
Emba und Lemba
Im Ortszentrum von Emba steht die Kreuzkuppelkirche Panagia Chriseleoussa aus dem 12. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich Wandmalereien, von denen der Pantokrator in der Kuppel und die Darstellung des Jüngsten Gerichts noch am Besten zu erkennen sind.
Nach ca. 20 Minuten Fußweg erreicht man Lemba. Hier sollte man das ständig frei zugängliche 'Lemba Experimental Village' besuchen. Von 1976 - 1983 wurde hier ein kleines Dorf ausgegraben, welches ca. 3500 - 2500 vor Chr. bewohnt war. Im Boden sind noch die Umrisse einiger Hütten und Herde zu erkennen. Neben den Ausgrabungen wurden 5 Hütten wieder aufgebaut, so daß man eine Vorstellung davon bekommt, wie die Menschen in der Bronzezeit hier gelebt haben.
Das Dorf Lemba selbst hat sich zu einer Künstlerkolonie entwickelt. In den Sommermonaten ist der in Großbritannien lebende Maler und Bildhauer Stass Paraskos hier anzutreffen.
Petra tou Romiou
An diesem Ort soll der Legende nach Aphrodite aus dem Schaum des Meeres geboren worden ein.

Paläa Paphos mit dem Heiligtum der Aphrodite
Beim heutigen Dorf Kouklia befinden sich die nur noch spärlichen Reste der wohl einst imposantesten Anlage. Da nicht mehr viel zu sehen ist, sollte man also den erklärenden Reiseführer nicht vergessen. Das Aphrodite-Heiligtum war zwischen 1300 vor Christus und dem 4. Jahrhundert nach Christus als Kultzentrum mit Leben erfüllt. Südlich des Ausgrabungsareals liegt das fränkische Kastell La Covocle, das die Lusignans zur Verwaltung erbauten. Heute ist hier ein Museum untergebracht |